Schlagwort-Archiv: Johannes Greiner

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Bedingungen für die Mitarbeit des Wesens Anthroposophie

Es ist alles ganz anders geworden. Alles ist in Fluss gekommen. Was früher Boden gab, hält nicht mehr. Die neuen Verhältnisse verlangen nach neuen Fähigkeiten. Ehrlich und authentisch, mit sich selbst im Reinen, virtuos im Umgang mit Ängsten und mit selbstverständlicher, praktischer Spiritualität verbunden, muss sein, wer heute und in Zukunft wirken möchte. In der Anthroposophie Rudolf Steiners ist gegeben, wessen wir bedürfen. Doch gilt es, diese Anthroposophie immer wieder im Zwiegespräch mit den Nöten und Freuden der Gegenwart zu beleben. Von den gelesenen Weisheiten gilt es zu den geistigen Wirklichkeiten durchzudringen. Dann kann die Anthroposophie als helfendes Wesen erlebt werden, das uns in den Nöten unserer Zeit zur Seite steht.

JOHANNES GREINER geb. 1975, ist Pianist, Eurythmist, Lehrer, Erwachsenenbildner und Lehrerausbildner. Er arbeitet im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz und ist Autor vieler Bücher. Seit April 2018 Musikverantwortlicher in der Sektion für redende und musizierende Künste am Goetheanum.

KONTAKT ags@rudolfsteinerhaus.org,
Tel. 0711–164 31 14
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart

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Der Weg des Bodhisattva im Buddhismus und in der Anthroposophie

TAGESSEMINAR MIT JOHANNES GREINER / AESCH (CH) UND ANDREAS NEIDER / STUTTGART

Der buddhistische Borobudur als gebauter Schulungsweg
MIT LICHTBILDERN VON JOHANNES GREINER

Nach Rudolf Steiners Forschungen wurde Buddha an der Zeitenwende zum Schüler des Christus. Dadurch bekamen bestimmte buddhistische Menschengemeinschaften das Bedürfnis, dem Buddhismus das Erdenbejahende und Mitfühlende des Christus einzufügen. Dies geschah durch die Besinnung auf die Bodhisattvas – insbesondere auf denjenigen des Mitgefühls. Dieser „christliche“ Buddhismus führte zu gewaltigen Bauwerken und großen Kunstwerken, wie dem javanischen Borobudur und den Bauten des Jajavarman VII. in Angkor. Der Borobudur als gebauter Schulungsweg, der den Weg von Imagination, Inspiration und Intuition umfasst, wird den Schwerpunkt dieser Darstellungen bilden.

Der Bodhisattva in der Darstellung Rudolf Steiners
MIT ANDREAS NEIDER

Rudolf Steiner hat in seinem Schulungsbuch „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?“ ganz am Ende ein Gespräch wiedergegeben, welches sich zwischen dem Geistesschüler und dem „großen Hüter der Schwelle“ abspielt. In diesem Gespräch geht es um das im Buddhismus sogenannte „Bodhisattva-Gelöbnis“. Welche Quellen Rudolf Steiner hierfür benutzt hat und wie sich dieses Gespräch in späteren Darstellungen in die Begegnung mit dem Christus verwandelt hat, soll in diesem abschließenden Vortrag behandelt werden. Das Seminar kann ohne Voraussetzungen besucht werden.

ANDREAS NEIDER geboren 1958, Studium der Philosophie, Ethnologie, Geschichte und Politologie. 17 Jahre Tätigkeit im Verlag Freies Geistesleben, zunächst als Lektor und dann als Verleger. Seit 2002 Leiter der Kulturagentur „Von Mensch zu Mensch“. Seit 14 Jahren Veranstalter der jährlich stattfindenden Stuttgarter Bildungskongresse. 2015 Mitbegründer der Akanthos-Akademie Stuttgart e.V. Referent für Anthroposophie, Meditation, Medienpädagogik sowie die Kritik der digitalen Transformation. Zahlreiche Veröffentlichungen im Verlag Freies Geistesleben und im Rudolf Steiner Verlag (Dornach/CH).

JOHANNES GREINER geb. 1975, ist Pianist, Eurythmist, Lehrer, Erwachsenenbildner und Lehrerausbildner. Er arbeitet im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz und ist Autor vieler Bücher. Seit April 2018 Musikverantwortlicher in der Sektion für redende und musizierende Künste am Goetheanum.

ANMELDUNG Tel. 07157–52 35 77, aneider@gmx.de
KOSTEN Richtsatz 65 €, Förderbeitrag 75 €, ermäßigt 50 €.
Sie entscheiden selbst.
VERANSTALTER Akanthos Akademie e.V.

DigitaleZukunft

Digitale Zukunft?

WOCHENENDTAGUNG MIT:
DR. MICHAELA GLÖCKLER Dornach (CH)
JOHANNES GREINER Aesch (CH)
PETER HENSINGER diagnose: funk, Stuttgart
RALF LANKAU Hochschule Offenburg
ANDREAS NEIDER Stuttgart
ELSE-KLINK-ENSEMBLE Eurythmeum Stuttgart

Neben inhaltlichen Beiträgen zur Digitalisierung der Bildung, zur 5G-Mobilfunktechnik, zum automatisierten Fahren und zu den Gefahren einer „smarten Diktatur“ wird in Gesprächsgruppen und im Planum genügend Raum gegeben, sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Else-Klink-Ensemble wird sich in einer eurythmischen Darbietung humoristisch mit der Digitalisierung auseinandersetzen

Programm
FREITAG, 11.10.2019, GROSSER SAAL
19.30 – 20.30 Uhr
Andreas Neider: Digitalisierung, die totale Verfügbarkeit der Welt und deren Folgen
20.30 – 21.00 Uhr:
Else-Klink-Ensemble / Eurythmeum Stuttgart: Humoresken zum Thema der Digitalisierung

SAMSTAG, 12.10.2019, CAFETERIA
9.30 – 10.15 Uhr
Peter Hensinger: Was bedeutet 5G? Welche Risiken und Nebenwirkungen sind möglich? Wie können wir uns dagegen wehren?
10.15 – 11.00 Uhr
Johannes Greiner: Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf unser Seelenleben, und wie können wir dem entgegenwirken?
11.30 – 13.00 Uhr
Gesprächsgruppen der Dozenten zum jeweiligen Thema ihres Vortrages
14.30 – 15.15 Uhr
Ralf Lankau: Warum es keine digitale Bildung geben kann.
15.15 – 16.00 Uhr
Michaela Glöckler: Welche Bildung brauchen Kinder und Jugendliche im Zeitalter der Digitalisierung?
16.30 – 18.00 Uhr
Abschlussplenum: Diskussion der Dozenten untereinander und anschließend mit dem Publikum

ANMELDUNG mit Überweisung und ausführlichem Programm
unter www.tagung-digitale-zukunft.de.

Weitere Auskünfte unter Tel. 07157–52 35 77 oder aneider@gmx.de
HINWEIS Die Tagung kann nur als Ganze besucht werden,
keine Einzelveranstaltungen möglich.
TEILNAHMEBEITRAG Richtsatz 95 €, Förderbeitrag 115 €, ermäßigt 80 €. Sie entscheiden selbst.
VERANSTALTER Akanthos Akademie e.V.

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Verstorbene und Wiederkehrende

Momentan sind ungewöhnlich viele Menschen inkarniert. Das hängt mit der Wichtigkeit der Entscheidungen zusammen, die wir Menschen in dieser Zeit bezüglich der Zukunft fällen müssen. Die Weite des Horizontes, die für solche Entscheidungen helfend ist, können uns die Verstorbenen geben. Und vieles enthüllt sich erst in wahrer Gestalt, wenn man es von der Zukunft her denken lernt. Da können diejenigen Seelen Lehrmeister sein, die erst in den nächsten Jahren auf die Erde kommen.

Johannes Greiner, geb. 1975 bei Basel, Rudolf Steiner Schule, Musikstudium mit Hauptfach Klavier und Pädagogikabschluss, Eurythmiestudium. Seit 1992 als Klavierlehrer tätig, seit 2001 als Waldorflehrer. Dozent am Lehrerseminar in Dornach. Kompositorische Tätigkeit u.a. für den Kultus der Christengemeinschaft und Mitarbeit im Kantorenkreis der Christengemeinschaft. Im Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz seit 2005. Zahlreiche Konzerte, Kurse und Vorträge.

Eintritt 12 €, Richtsatz für Mitglieder 6 €
Veranst. Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart