Schlagwort-Archiv: Dr. Jörg Ewertowski

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Das geopferte Herz

SEMINAR ZUM PODIUMSGESPRÄCH VOM 6.11. MIT
Jan Matthias Hesse (Fachanwalt für Medizinrecht)
Dr. Harald Merckens (Internist, Gastroenterologe, Anthroposophische Medizin)
Prof. Dr. Theda Rehbock (Philosophin)
Moderation: Dr. Jörg Ewertowski

Die Fragen nach der Würde der Verstorbenen und der Möglichkeit eines nachtodlichen Daseins scheinen in der Diskussion um die Transplantationsmedizin kaum von Bedeutung. Ja sie werden geradezu ausgeschlossen. Wir wollen den Blick auf diese Fragen richten und die kulturelle und soziale Situation herausarbeiten, die durch die Möglichkeiten der Transplantationsmedizin entstanden ist.

Um den Horizont zu weiten, soll die mittelalterliche Erzählung „Der arme Heinrich“ (Hartmann von Aue) den Vergleichsraum öffnen: Damals wie heute geht es um Prüfungen im Blick auf die Integration des Todes und des nachtodlichen Lebens in die „diesseitigen“ Entscheidungen.

BITTE BEACHTEN SIE auch das Podiumsgespräch am Vortag, 6.11.2019, 19.30 – 21.00 Uhr: Rettung des Lebens – Würde des Sterbens. Transplantationsmedizin, Menschenwürde und die Frage nach unserer Identität.

KONTAKT Barbara Neumann, Tel. 0711–164 31 31,
sekretariat@arbeitszentrum-stuttgart.de
KOSTEN 10 €, ermäßigt 5 €
VERANSTALTER Arbeitszentrum Stuttgart in Kooperation mit der Anthroposophischen Gesellschaft Stuttgart

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Gesprächsabend – Das Rudolf Steiner Haus

Eine grundlegende Darstellung über die Wesensunterschiede zwischen Geistesleben, Rechtsleben und Wirtschaftsleben findet sich in Rudolf Steiners Stuttgarter Vortrag vom 23. April 1919 (GA192). Er bildet den Ausgangspunkt dieses Abends.

  1. TEIL: GEIST, RECHT UND WIRTSCHAFT IN DER ORGANISATION DES RUDOLF STEINER HAUSES
    Gesprächseinführung: Dr. Jörg Ewertowski
  2. TEIL: DIE RUDOLF STEINER HAUS ORGANISATION (RSHO) IN DER ANTHROPOSOPHISCHEN GESELLSCHAFT – EINE „NON-PROFIT-ORGANISATION“
    Finanzierungswege – Alternativen zum Wirtschaftsunternehmen
    Gesprächseinführung: Gabriele Arndt
  3. TEIL: DER STAND DER DINGE IN DER ENTWICKLUNG DER RSHO

KONTAKT ags@rudolfsteinerhaus.org, Tel. 0711–164 31 14
KOSTEN Eintritt frei, Spenden erbeten
VERANSTALTER Rudolf Steiner Haus Organisation

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Die Wahrheit der Geschichte

THEMENTAG DER ANTHROPOSOPHISCHEN GESELLSCHAFT | ARBEITSZENTRUM STUTTGART

Mit Andre Bartoniczek und Jörg Ewertowski Es ist geradezu ein Stilmerkmal Rudolf Steiners, die Anthroposophie als verwandelte Erneuerung vergangener Mysterienkultur darzustellen. So lässt er häufig erzählerisch einen «alten Eingeweihten» zur Sprache kommen, um im fiktiven Dialog mit diesem seinen Zuhörern die Anthroposophie in Abhebung und Vergleich darzustellen. Auf der anderen Seite gehört die Beschäftigung mit der Menschheitsgeschichte und ihre Erforschung auch zu den zentralen Inhalten der Anthroposophie. Geschichtsbewusstsein und Anthroposophie beleuchten sich wechselseitig.

Aus den Themenfeldern:
– Geschichtsschreibung: Was sind wir der Vergangenheit  schuldig?
– Geschichte erinnern, erforschen und erfahren: Was macht  die Geschichte mit uns?
– Menschliche Geschichte und geistige Welt:
– Was ist «Geschichtliche Symptomatologie»?
– Was stiftet den Zusammenhang der Geschichte?
– Geschichte ist mehr als ein Entwicklungsprozess.
– Die Zukunft in der Geschichte – keine Utopie
Auf dem Thementag wollen wir anhand ausgewählter Beispiele darüber ins Gespräch kommen.

Flyer Thementag Wahrheit der Geschichte

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Erdbeben und menschliche Moral

Zerstörung und menschliches Leid sind nicht die einzigen Wirkungen eines Erdbebens. Jedes Erdbeben erschüttert auch unser Vertrauen in das was uns trägt. So hat das Erdbeben von Lissabon am Allerheiligentag 1755 das Vertrauen in die göttliche Vorsehung grundlegend ins Wanken gebracht. Rudolf Steiners Darstellungen von der Chaoszone der Meteorologie, die die Schwelle zwischen der irdischen und der geistigen Welt bildet, antworten auf diese Erschütterung. Sie enthalten eine Herausforderung an die Moral und an das Verstehen, die uns in ein neues Denken führt.

JÖRG EWERTOWSKI, geb. 1957, studierte nach seiner Ausbildung zum Goldschmied in Frankfurt am Main Philosophie, Germanistik und evangelische Theologie. Er promovierte über Schelling («Die Freiheit des Anfangs und das Gesetz des Werdens») und ist seit 1994 der Leiter der Zentralbibliothek der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. (www.rudolf-steiner-bibliothek. de) Jörg Ewertowski ist Autor (u. a. von «Die Entdeckung der Bewusstseinsseele») und Dozent an verschiedenen anthroposophischen Einrichtungen.

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Mitgliedertag – Was ist der Sinn «antisozialer Triebe»?

Mitgliedertag der Anthroposophischen Gesellschaft |
Arbeitszentrum Stuttgart
mit Alexandra Handwerk, Marco Bindelli und Jörg Ewertowski

Es liegt in der menschlichen Natur, gegen das Soziale anzukämpfen. Deshalb braucht der Mensch für das soziale Leben einen Bezug zum Geist, der eigens entwickelt werden muss. Aber auch dann bleiben die «antisozialen Triebe» (6. Dezember 1918, GA 186) unumgänglich. Zwischen der Entwicklung der Bewusstseinsseele und der Vorbereitung einer künftigen Geistselbst-Kultur gilt es immer wieder, das Gleichgewicht zu suchen. Die sozialen Forderungen, die sich 1918 geltend gemacht haben, sind daraus verständlich, wurden aber durch ihre Hinwendung zum Materialismus fatal. Wie ist die Situation im Beginn des 21. Jahrhunderts?

Aus der Tagesordnung:
– Antisoziale Triebe, Bewusstseinsseele und Geistesleben
– Aus der Geschichte der Stuttgarter Verhältnisse
– Plenum oder Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen
– Dreigliederung in der Gestaltung der Anthroposophischen Gesellschaft
– «Künftiges ruhe auf Vergangenem» und «Vergangenes ertrage Künftiges»

GASTGEBER: Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart

INFOS & ANMELDUNG (bitte bis Mo. 29.4.19) Barbara Neumann
Tel 0711 – 164 31 31, sekretariat@arbeitszentrum-stuttgart.de
KOSTEN Eintritt frei, Kostenbeteiligung für Verpflegung
ADRESSE Rudolf Steiner-Haus Stuttgart,
Zur Uhlandshöhe 10, 70188 Stuttgart
VERANSTALTER Arbeitszentrum Stuttgart

Einladung zum Mitgliedertag 2019

Flyer Mitgliedertag des AZ in Stuttgart

Texte zur Einstimmung aus GA 186

 

Thementag

Die Esoterik der Erzählung

 

 

Thementag mit Ulrich Kaiser und Jörg Ewertowski

Die verschiedensten Religionen und Kulturen gehören in der Anthroposophie in eine große Geschichte. Sie stehen in keiner Konkurrenz, sondern laufen gemeinsam in einer unwiederholbaren Bewegung auf ein Mittelpunktsereignis zu, um von hier aus in einer Metamorphose des Vergangenen auf Neues zuzugehen. Diese Geschichte ist keine Offenbarung eines jenseitigen Schöpfungswortes, sondern die unabsehbare Entwicklung des Menschlichen. Denn in ihr liegt das Ziel einer Vervollkommnung mit vollem Risiko der Verfehlung. Deshalb ist diese Geschichte einzigartig und anders als ein Mythos. Sie bildet nicht nur ein ›Alleinstellungsmerkmal‹ der Anthroposophie, sondern sie gehört zu deren Identität. Es gilt eine Esoterik der Erzählung zu entwickeln, die als Darstellungsform von Geschichte neue Wege öffnet und dem Dogmatismus ebenso wie dem Relativismus die Stirn bietet.

Motive aus dem Tagesplan:

Die Kreuzesholzlegende
Von der inneren »Logik« der Geschichte und dem Unterschied zwischen Wahrnehmen, Erklären und Verstehen

Goethes „Rätselmärchen“  
Die Erzählung als Medium von Forschung

Die Ostererzählung vom leeren Grab  
Naiver Realismus, mehrfacher Schriftsinn und esoterische Auffassung

Die Erzählung der Anthroposophie
Wie verbinden sich Wissenschaft, Kunst und Religion in der Esoterik der Erzählung?

Dr. Ulrich Kaiser, geb. 1960, Waldorflehrer in Hamburg. Promotion über die Phänomenologie Edmund Husserls. Dr. Jörg Ewertowski, geb. 1957, Studium der Philosophie, Germanistik und ev. Theologie. Leiter der Rudolf Steiner Bibliothek in Stuttgart.

Information Barbara Neumann | Tel 0711 / 164 31 – 31
sekretariat@arbeitszentrum-stuttgart.de
Veranstalter Arbeitszentrum Stuttgart

Flyer mit Tagesfahrplan Download Thementag 2018

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Trinitarisches Gottesverständnis und menschliche Freiheit

Dieser Beitrag von Dr. Jörg Ewertowski, einem Kollegiumsmitglied des Arbeitszentrums Stuttgart, ist der Auftakt zu einer regelmäßigen Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitszentrum und der Anthroposophischen Gesellschaft Stuttgart in der Reihe der Mittwochabende. .

Dr. Jörg Ewertowski, geb. 1957, studierte, nach einer Ausbildung zum Goldschmied, Philosophie. Er ist seit 1994 Leiter der Zentralbibliothek der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland, veröffentlicht, hält Vorträge und Seminare und ist seit 2014 im Kollegium des Arbeitszentrums Stuttgart tätig.

Eintritt 12 €, Ermäßigt 6 €
Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft frei

Die Wahrheit der Anthroposophie

Immer mehr haben wir es heute mit den Extremen eines allgemeinen Kulturrelativismus einerseits und dem sich ausbreitenden Fundamentalismus andererseits zu tun. Auch innerhalb der Anthroposophie ist diese Polarisierung zu beobachten. Die einen tendieren dazu, das überlieferte Wort Steiners als Tatsachenwahrheit zu nehmen. Die anderen relativieren die Inhalte mit Hinweis auf historische Quellen und zeitliche Wandlungen.

Wie finden wir Verbindlichkeit ohne Dogmatismus, Freiheit ohne Relativismus? Am Thementag wollen wir das konkret im Zusammenhang der Waldorfpädagogik und der Christologie erproben. Sowohl in der Menschenkunde der Waldorfpädagogik wie auch in der von Rudolf Steiner dargestellten Menschwerdung Gottes geht es beispielsweise zentral um Inkarnation: Wie können wir mit dem Inkarnationsgedanken Rudolf Steiners im Kontext der Pädagogik, der Theologie und unserer eigenen geistigen Selbständigkeit gleichermaßen verbindlich wie freilassend umgehen?

Eingeladen sind alle interessierte Menschen, ganz besonders natürlich die Mitglieder aus der Region des Arbeitszentrums.

Flyer: Thementag Wahrheit der Anthroposophie

Informationen für die Internetseite des Rudolf Steiner-Hauses und des Arbeitszentrums bitte senden an das Sekretariat oder direkt an: homepage@arbeitszentrum-stuttgart.de.

Für das Kollegium: Marcus Gerhardts