Kunstgalerie


Öffnungszeiten
Mo – Fr  9.00 – 17.00 Uhr
Mi  9.00 – 19.15 Uhr
An Wochenenden und an Feiertagen je nach Veranstaltungen
(Die Ausstellung von S. Giese wird während der Tagung ›bildungsART‹, 18.2. bis 6.3. teilweise abgebaut.)

Verantwortliche Galeristin
Heide Danne-Pfeiffer | danne-pfeiffer@gmx.de

Unseren Veranstaltungskalender sowie eine Bildergalerie und weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite…


Aktuelle Ausstellung
Sa. 23. März – Mi. 22. Mai 2019
Das «Bildermachen» der Künstlerin Sigrid Baumann-Senn

Magie der Zeichen
Malerei mit Natursubstanzen
Pflanzenzeichnungen
ERÖFFNUNG: 7. April 2019, 11.15 Uhr
MUSIK: Christiane Gollwitzer, Querflöte
WORT: Kleines Märchen von Sigrid Baumann-Senn

Do. 11. 4. 2019 19.00 Uhr
Kunst des Erzählens in der Galerie
Märchen von Schicksal und Liebe
Sigrid Baumann-Senn begleitet ihre Bilderausstellung
mit einem Märchenprogramm und musikalischer Umrahmung.

Die Arbeitsweise von Sigrid Baumann-Senn ist nicht mit einem Wort zu beschreiben: weil sie Erfinderin und Zeichenmacherin, Erzählerin und Geschichtenschreiberin in einem ist. Alle diese Tätigkeiten drehen sich nur um das Bildermachen mit Material oder Worten. Die verwendeten Werkstoffe, die Ursubstanzen Erde, Asche, Salz, Mehl üben einen magischen Reiz auf die Künstlerin aus. Sie werden zu Trägerstoffen ihrer Bilder. Ein wesentlicher Antrieb für ihr Tun ist das Finden und Erfinden, der Gang in die Zone des Unbekannten. Wenn ein Ding, das sich ihr in den Weg legt, zu sprechen anfängt, beginnt ein Dialog, der erst zur Ruhe kommt, wenn die Substanz gefunden ist, in der es sich aussprechen kann.

SIGRID BAUMANN-SENN, geboren in Schwerte, erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der WKS Bielefeld und Wuppertal, der Kunstakademie Stuttgart und der Hochschule der Künste Berlin. Aus der freien Grafik kommend beginnt sie 1974 mit der experimentellen Arbeit mit organischen Substanzen.


Nächste Ausstellung
So. 26. 5. – Mi. 18. 9. 2019

Bilder und Plastiken
ROSWITHA RUFF:
In Bietigheim (11. 6. 1941) geboren, Tochter des Kunstmalers Richard Hohly, Studium der Bildhauerei Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Daudert, Schellenberg, Baumann. 1965 Abschlussprüfung als Kunsterzieherin. Schwerpunkt der Arbeit als Bildhauerin (vor allem Bronceskulpturen) bis Ende der 1980 / 1990er Jahre. Mitarbeit mit dem Architekturbüro Billing, Peters, Ruff, Stuttgart, an Teilen der ING-Bank, Amsterdam, Formverwandlungskonzept in 10 Kleinplastiken, Mitgestaltung Kirchenraum der Christengemeinschaft in Stuttgart- Nord (vier Kapitel-Motive in Holz). Ab der 1990er Jahre dem Schwerpunkt der Malerei (in Öl /Acryl oder gemischt) zugewandt. Sowohl in der Bildhauerei als auch in der Malerei liegt ihr Anliegen in der Verarbeitung theologisch-philosophischer oder kosmischer Themen aber auch in der Erarbeitung der Darstellung von Farben und Formen im Bemühen um ein Schaffen von Tiefe auf der zweidimensionalen Fläche. Ausstellungen u. a. Historisches Museum Heilbronn mit Richard Hohly, Landratsamt Ludwigsburg, Bauschlott mit Richard Hohly, Goetheanum Dornach, zuletzt Nikolaus-Cusanus-Haus (2002). Sie steht noch bis heute mit 77 Jahren unermüdlich täglich vor der Leinwand; ihr Lebenselixier.

Bilder in verschiedenen Techniken
SENTA STEIN:
Studium an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart. Im Laufe der Jahre entstanden – angeregt durch die eigenen Kinder – Bilderbücher, Kartenspiele und Kalender. Später legte sie ihren Schwerpunkt auf die freie Malerei. Ihre Bilder zeigen die Essenz der Erlebnisse, Erfahrungen, Eindrücke ihrer äußeren und inneren Reisen. Nichts Gegenständliches ist erkennbar, sondern Farbflächen, ineinander Übergehendes, Verwobenes und immer wieder das Licht als zentrales Element. Eine bestimmte Stimmung klingt auf wie eine Melodie. Senta Stein beherrscht die Kunst der Übergänge: mal sind sie offen und weich, laden zum Träumen ein, zum Sich-Verlieren in Stimmungen und Nachklängen, dann setzt eine scharf begrenzte Linie einen Akzent, baut Spannung auf, lässt den Betrachter anstoßen. Licht ist das Verbindende in ihren Werken – es schafft Raum, durchbricht Grenzen, bahnt Wege, verbindet Unversöhnliches, gibt Hoffnung. Mit Roswitha Hohly-Ruff verbindet Senta Stein eine langjährige Freundschaft, die zu dieser gemeinsamen Ausstellung führte.


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