Herzlich willkommen!


Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Anthroposophie,
auf diesen Seiten finden Sie Informationen zum anthroposophischen Kulturzentrum Rudolf Steiner Haus Stuttgart mit seinen vielfältigen Veranstaltungen, zur Kunstgalerie, der öffentlichen Rudolf Steiner Bibliothek, zu Veranstaltungen in der Region sowie Hinweise zu weiteren Einrichtungen und zur Anthroposophischen Gesellschaft. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Aktuelles

23. Februar 2021: Gemäß der Corona-Beschränkungen vom 13.2. müssen bis 7. März weiterhin viele – aber nicht alle – Veranstaltungen im Rudolf Steiner Haus ausfallen. Bitte beachten Sie die Angaben zu den einzelnen Veranstaltungen. Die Klassenstunden und die Zweigarbeit einschließlich der Mittwochabende sind uns aufgrund der rechtlichen Gleichstellung von Weltanschauungsgemeinschaften mit Religionsgemeinschaften auf Antrag genehmigt worden. (§ 12 der Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg). Die Mittwochabende (als Zweigabende des Großzweigs Stuttgart) beginnen im März um 18.30 Uhr, sind aber bereits ausgebucht, eine Warteliste wird geführt.

Die Bibliothek ist für den normalen Publikumsverkehr weiterhin geschlossen. Abholung und Rückgabe an der Türschwelle sind aber möglich. Kopier- und Scanservice sowie Fernleihe werden durchgeführt. Einzelheiten finden Sie auf der Seite der Bibliothek.


Bitte informieren Sie sich regelmäßig über eine eventuell veränderte Lage. Wir informieren Sie an dieser Stelle sowie über unseren Newsletter (Anmeldung über https://rudolf-steiner-haus-stuttgart.de/newsletter/).

Es gilt eine Maskenpflicht im gesamten Hause – auch während der Veranstaltungen. Bitte halten Sie die Abstandsregeln (1,5 m von Ohr zu Ohr) sowohl im Hause als auch vor dem Haupteingang sowie auf dem gesamten Außengelände ein. Nutzen Sie bitte die Möglichkeit zur Händedesinfektion. Herzlichen Dank!

Zur Corona-Pandemie

Wir wissen nicht, welche der verschiedenen Diagnosen und Interpretationen im Umfeld des Pandemie-Geschehens sich im Rückblick als die erweisen wird, die der Wahrheit am nächsten kommt. Was wir bis zu einem kommenden Rückblick auf die Jahre 2020/21 üben können, ist, Ungewissheiten zu ertragen, verschiedene Denkmöglichkeiten zu erwägen und offen zu halten. Ansonsten stehen wir tatsächlich in der Gefahr, unsere Freiheit zu verlieren: Wir sind dann nicht mehr Herr der Ideen, sondern diese beherrschen uns.
Wenn wir uns mit den Fragen der Anthroposophie, etwa der Entwicklung des Kindes, dem Sterben, dem Dasein nach dem Tod oder dem Karma beschäftigen – immer sollten wir dabei die Erfahrung nutzen, die sich gerade weltweit anbahnt: Die Zeit linearer Erklärungen nach einfachen Ursache-Wirkungsschemata ist vorüber. Wir können die Welt nicht im Hinblick auf mehr oder weniger offensichtliche oder geheime Zwecke und Absichten erklären. Hingegen müssen wir lernen, „Beiwirkungen“ einzubeziehen, die ungeplant im Guten wie im Schlechten das Geschehen begleiten. Es gilt auf Resonanzen und Wechselwirkungen zu achten und interdisziplinär mit offenem Horizont zu arbeiten. Rudolf Steiners subtiler Karma-Gedanke, der nichts einfach nur verrechnet, kann da „im Prinzip“ hilfreich sein.

Seit dem Beginn der Pandemie und der damit verbundenen globalen Krise sind aus dem anthroposophischen Feld bislang 216 Zeitschriftenbeiträge zu dem Themenumfeld des Corona-Virus und der damit verbundenen Krise erschienen. Sie spiegeln die Vielfalt der Verständnis- und Deutungsansätze (siehe den Bibliothekskatalog www.rudolf-steiner-bibliothek.de unter dem Sachwort „Coronakrise“). Auch wir Anthroposophen stehen mitten im Ringen um eine Verarbeitung der historisch einzigartigen Vorgänge. Hier einen Konsens zu erwarten, wäre vermessen. Vielmehr üben wir uns darin, die Auffassungen derer, die es anders sehen, zu respektieren. Immer wieder werden wir dabei auch Wahrheiten in sogenannten Irrtümern finden und umgekehrt.
Aus der Rudolf Steiner Haus Organisation

Ihr Jörg Ewertowski

PS: Zu den besonderen Problemen und Herausforderungen der Coronakrise für die Anthroposophie finden Sie auf dieser Website auch einen Essay, der im Sommer 2020 vom Arbeitszentrum veröffentlicht wurde.

 


Programmheft

RSH 2021-1

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