Schlagwort-Archiv: Steffen Hartmann / Hamburg

akanthos

Das Wohltemperierte Klavier von J. S. Bach und der Tierkreis

Im Jahre 1722 erschien das ›Wohltemperierte Klavier‹ von Johann Sebastian Bach. Sein Aufbau durch alle zwölf Dur- und Molltonarten erweist sich als ein Schlüssel zu einem tieferen Verständnis des Tierkreises. Dieser Zusammenhang wird durch das Seminar musikalisch und meditativ zum Erlebnis gebracht.

Der Vormittag gibt einen Überblick über das ›Wohltemperierte Klavier‹ mit vielen Musikbeispielen. Die Tierkreis-Sprüche von Rudolf Steiner ergänzen und vertiefen die Arbeit. Am Nachmittag wird die fünfstimmige cis-moll Fuge, die den ganzen Menschen urbildhaft zum Klingen bringt, erarbeitet. Gemeinsame meditative Fragen werden sein: die Harmonisierung von Denken, Fühlen und Wollen. Die Loslösung des Ätherherzens vom physischen Herzen und die Aufgabe der Musik in diesem Prozess. Die Stärkung der Herzkräfte in unserer Zeit.

Steffen Hartmann studierte Klavier in Hamburg. 2007 gründete er das Institut MenschMusik Hamburg, zusammen mit Matthias Bölts. Aufsätze, Vorträge und Seminare zu Grundfragen der Anthroposophie, Meditation und Musik.

Anmeldung bis 13. November 2017
Andreas Neider | aneider@gmx.de | Tel 07157 / 523 577

www.akanthos-akademie.de

Förderpreis 80 €, Normalpreis 65 €, Ermäßigt 50 €

Meditation in Ost und West

Tagung der Anthroposophischen Gesellschaft Stuttgart in Kooperation mit der AKANTHOS-Akademie und kunstplanbau e.V. Berlin

Mit Rudi Ballreich / Stuttgart, Frater Gregor Baumhof / München, Arndt Bay / Stuttgart, Corinna Gleide / Heidelberg, Steffen Hartmann / Hamburg, Prof. Dr. Christoph Hueck / Tübingen, Andreas Neider / Stuttgart, Elisabeth von Kügelgen / Stuttgart, Thich Duc Tinh (Hue An) / Basel, Doris Zölls / Würzburg, Volker Zotz / Wien

Fragt man heute in der Bevölkerung nach «Meditation», so stößt man dabei praktisch ausschließlich auf bestimmte Formen der buddhistischen Meditation. Die anthroposophische Meditation hingegen ist in der Öffentlichkeit nach wie vor praktisch unbekannt. Dem möchte die Tagung «Meditation in Ost und West» Abhilfe verschaffen, indem sie die anthroposophischen Ansätze mit den buddhistischen ins Gespräch bringt.

Ein Hauptunterschied ist dabei, dass sowohl der ursprüngliche Buddhismus (Hinayana) wie der später entstandene Mahayana-Buddhismus das Ich als nicht existent betrachten, als eine zu überwindende Täuschung, und an dessen Stelle vom Nicht-Ich (Anatman) sprechen.
Zu diesen Traditionen gesellt sich als dritte die des tantrischen Buddhismus, der zur Frage von Ich und Nicht-Ich eine eigene Perspektive und dementsprechend auch eine andere Meditationspraxis entwickelt hat, die heute zum Beispiel in Japan als Shingon-Buddhismus bekannt ist.

In der anthroposophischen Meditation spielt hingegen das Ich eine zentrale Rolle, Steiner spricht dabei von einem niederen und einem höheren Ich. Die damit verbundenen Fragen der Meditationspraxis, vor allem im Hinblick auf die Rolle des Denkens, aber auch der Konsequenzen für das ethisch-moralische Leben sollen auf dieser Tagung in Vorträgen, Workshops und Gesprächen bearbeitet werden. Dabei geht es in diesem Vergleich auch
darum, angesichts der weiten Verbreitung der östlich inspirierten Meditationsarten, sich der im Abendland im Rahmen der christlichen Mystik über viele Jahrhunderte hinweg gewachsenen Meditationspraktiken bewusst zu werden, um diese in einen unserer
Zeit entsprechenden Meditationsweg mit einzubeziehen. Gerade die Begegnung mit der über 2000-jährigen Tradition des Buddhismus kann zu einer solchen Aufarbeitung der christlich-mystischen Traditionen herausfordern.

Ein detailliertes Programm, Informationen und Anmeldung gibt es im Internet unter www.meditationostwest.de oder beim Veranstalter:
Anthroposophische Gesellschaft Stuttgart
Tagungsbüro im
Rudolf Steiner-Haus
Andreas Neider und Laurence Godard
Tel.: 0711 – 248 50 97;
Fax: 0711 – 248 50 99
E-Mail: aneider@gmx.de